Gründach: Unterschied zwischen den Versionen
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Ein Kontrollschacht mit Revisionsmöglichkeit um den Ablauf sollte bei Gründächern vorgesehen werden. | Ein Kontrollschacht mit Revisionsmöglichkeit um den Ablauf sollte bei Gründächern vorgesehen werden. | ||
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Aktuelle Version vom 30. Juli 2019, 07:33 Uhr
Druckströmung
Die Entwässerung eines Gründaches ist generell mit Freispiegelströmung und Druckströmung möglich.
Bei Druckströmung ist zu beachten:
Der Abflussbeiwert kann - je nach Begrünungsart - dazu führen, dass die Hauptentwässerung mit einem geringen Abfluss und die Notentwässerung mit einem hohen Abfluss zu bemessen ist.
Insbesondere bei der Hauptentwässerung ist daher auf den Mindestabfluss für Druckströmung zu achten.
Ein Kontrollschacht mit Revisionsmöglichkeit um den Ablauf sollte bei Gründächern vorgesehen werden.
Eine Kiesschüttung um den Kontrollschacht ist zusätzlich zu empfehlen, um den Eintrag von Substrat und Erde zu reduzieren.
Normen
- DIN 1986-100 Kap. 5.8.3 Regenereignisse, die nicht vollständig gespeichert werden können, fließen zeitverzögert in die Entwässerungsanlage ab.
Ist der Gründachaufbau gesättigt, fließt das zusätzliche Wasser ohne Verzögerung zu der Entwässerungsanlage.
Dachabläufe sind z. B. durch einen mindestens 50 cm breiten Kiesrand gegen Zuwachsen zu schützen (z.B. mit Drainagekies mit 16-32 mm).
Dachbegrünungen mit flächigem Wasseranstau in der Dränageschicht sind Sonderformen und separat mit Freispiegelsystemen zu entwässern.
Der statische Nachweis für Dächer mit Dachbegrünungen muss unter Berücksichtigung der Sollwassertiefe für die Notentwässerung erfolgen.